
Klimakühler
Oftmals bezeichnet sich der Klimakühler auch als Klimatronik (engl. Climatronic ) oder Klimaautomatik. Im Großen und Ganzen liegt der Unterschied zwischen beiden Systemen lediglich in der Funktionsvielfältigkeit. Beide Kühlungssysteme werden elektronisch bedient, wobei ältere Bauarten sich nur über manuell gesteuerte Drehregler bedienen lassen um so den Fahrzeuginnenraum zu temperieren beziehungsweise zu kühlen. Bei den neueren Fassungen des Klimakühlers ist es sogar möglich neben der "normalen" Kühlung, auch die Temperatur der Sitze des Fahrers, des Beifahrers oder die Rückbank separat einzustellen. Da der Fahrzeuginnenraum durch Sonneneinstrahlung nur von verschiedenen Positionen stark erwärmt wird. lokalisieren die neueren Bauarten des Klimakühlers die genaue Position der Sonneneinstrahlung um den Raum stärker zu Kühlen und somit einen temperierten Ausgleich im Fahrzeug herzustellen.
Die Funktion des Klimakühlers
Die stark erwärmte Luft wird zunächst in einen Verdampfer geleitet, indem das Kühlmittel, wie der Name schon sagt, zum verdampfen gebracht wird. Dieser sogenannte Verdampfungsprozess kühlt die Luft bereits deutlich ab. Nachdem das Kühlmittel nun von einem flüssigen in einen gasförmigen Aggregatzustand übergegangen ist, saugt ein Kompresser das Gas ein und kühlt es durch einen nachgeschalteten Kondensator wieder ab. Um mögliche Schäden durch eventuelle Verschmutzung zu vermeiden, wird das flüssige Kühlmittel zunächst in einen Filter von jeglichem Schmutz getrennt. Erst jetzt gelangt es wieder zurück in den Verdampfer und kann wieder zur Kühlung verwendet werden.
Der Nachteil einer Nachrüstung
Auch bei älteren Fahrzeugen kann der Klimakühler nachgerüstet werden. Allerdings ist der Aufwand oftmals erheblich, da im Regelfall das gesamte Armaturenbrett entfernt werden muss um einen Verdampfer installieren zu können.
Nachträglich eingebaute Kältekühler weisen einen deutlich hohen Kältemittelverlust auf da er nicht komplett angeschlossen werden kann. Hauptsächlich lassen sich diese Verluste durch Undichtheiten an den Verdichterwellen aufweisen. Da ein Klimakühler im Winter nicht eingeschaltet ist, wird ihm kein Öl zugeführt und die Wellenabdichtung wird porös und undicht. Unter anderem werden sie auch durch Schwingungen des Motors verursacht und sollten daher etwa alle ein bis zwei Jahre auf einen Kältemittelverlust geprüft werden.
Zusammenfassung
Durch den Einsatz eines Klimakühlers erhöt sich die Sicherheit und ein zusätzlicher Komfort wird geboten. Besonders bei hohen Temperaturen fällt es dem Menschen schwer sich zu konzentrieren und das Gefahrenrisiko steigt an. Viele Menschen denken, dass durch den Klimakühler die Luft nur temperiert bzw. gekühlt wird. Ein großes Irrtum, denn auch Bakterien, Pollen, Pilze oder sonstiege Schadstoffe werden durch die Filterung der Luft im Kühler vernichtet. Noch vor zehn Jahren galt der Klimakühler als Luxus. Heute jedoch gehört es jedoch in fast allen Fahrzeugen zur unverzichtbaren Grundausstattung.